Studien beweisen die Wirkung von Vitamin K2

Ein eindeutiger Zusammenhang zwischen Vitamin K2 und Herzerkrankungen wurde im Rahmen einer groß angelegten, gut kontrollierten klinischen Studie erstmals 2004 in der Rotterdam Herz-Studie beschrieben. An dieser niederländischen Studie über einen Zeitraum von 10 Jahren nahmen 4807 Frauen und Männer im Alter von 55 Jahren oder älter teil.

Es wurde nachgewiesen, dass jene Teilnehmer, die über diesen Zeitraum Vitamin K2-reiche Nahrung zu sich nahmen, deutlich weniger Kalkablagerungen in den Arterien aufwiesen. Gleichzeitig hatten diese Personen ein 50% verringertes Risiko, an einer Herz-Kreis- lauferkrankungen zu sterben. Diese Reduzierung zeigte sich nur bei Personen, die mehr als 32 mcg Vitamin K2 pro Tag zu sich nahmen - und nicht bei jenen, die viel Vitamin K1 konsumierten.

Eine Auswertung von 7 Doppelblindstudien, bei denen Erwachsene Vitamin K2 als Nahrungsergänzung verabreicht wurde ergab, dass es das Risiko von Wir- belbrüchen um 60%, von Hüftfrakturen um 77% und das Risiko für alle Fraktu- ren, die nicht den Wirbelapparat betreffen, um erstaunliche 81% senkte. Vita- min K2 hat auch gezeigt, dass es den Abbau der Knochendichte bremsen kann.